MUDITA ist ein Sozialprojekt, das Kindern Unterkunft gewährt oder zu einer Ausbildung verhilft und in etwa 300 Kindern aufnehmen kann. In der ersten Phase wurden zunächst ca. 40 Kinder, die durch die Flutkatastrophe großes psychisches Leid erfahren haben aufgenommen, sowie auch Kinder aus armen Verhältnissen und Waisen.Gemeinsam sollen sie an diesem Ort leben und sich gegenseitig helfen, schwierige Erlebnisse und negative Erfahrungen spielerisch zu verarbeiten. Die Kinder des Kinderdorfes kommen zu 40 Prozent aus den Gebieten der Flutkatastrophe und zu 60 Prozent aus anderen Teilen des Landes.

Erst dadurch kommt dem Motto „Kinder heilen Kinder“ seine wirkliche Bedeutung zu. Im Dorf werden ausschließlich Buben leben und Mädchen werden in Form von Stipendien bei der eigenen Familie zu Hause unterstützt. Es werden Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 14 Jahren aufgenommen. Sie können bis zum Beginn des Studiums, bzw. bis zum Abschluss ihrer Berufsausbildung, d.h. bis zu ihrem 18. Lebensjahr im Kinderdorf leben. Alle sollen eine solide, jedoch zwangfreie Ausbildung und Erziehung bekommen. Das Interesse für neue Berufsbilder und kreative Betätigung soll geweckt werden.

Später wird MUDITA aber nicht nur Kindern aus Sri Lanka offen stehen, sondern soll auch ein kultureller Ort der Begegnung für Kinder aus aller Welt sein. Das heißt, Kindern mit ihren Eltern bzw. Kindergruppen aus dem Westen (ca. 20 – 30 Kinder plus 6 – 7 Begleitpersonen) wird die Möglichkeit gegeben, ihre Kultur innerhalb dieser Einrichtung auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.